My Global Impact 00
My Global Impact
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02

Sieben konzeptionelle
Projektansätze.

Ansätze, mit denen CO₂ aktiv gebunden, recycelt und in nachhaltige Energie- und Stoffkreisläufe überführt werden kann. Alle Angaben beziehen sich auf den Planungsstand.

Konzeptdarstellung eines CO₂-negativen Holzgas-Blockheizkraftwerks
Konzeptdarstellung
Technologie
Holzvergasung mit Kraft-Wärme-Kopplung
CO₂-Ansatz
Aktive CO₂-Entnahme durch Biokohle-Bindung
Biokohle
Landwirtschaft: Bodenverbesserung und CO₂-Speicherung
Energie
Strom und Wärme aus regionalen Resthölzern

Ein Teil des im Holz gebundenen Kohlenstoffs bleibt als stabile Biokohle erhalten und wird in landwirtschaftliche Böden eingebracht. Dadurch wird mehr CO₂ gebunden als freigesetzt — bei gleichzeitiger Energieerzeugung.

  • Dauerhafte CO₂-Speicherung über Jahrhunderte
  • Verbesserte Böden und höhere Resilienz
  • Ersatz fossiler Energieträger
  • Regionaler, geschlossener Kreislauf

Konzeptdarstellung eines CO₂-negativen Wohngebäudes mit begrünter Fassade
Konzeptdarstellung
Ansatz
Ganzheitlich CO₂-negativ über Bauweise, Energie und Biomasse
Materialien
CO₂-arme bis CO₂-neutrale Baustoffe
Wärme
Holzgas-BHKW oder Hackschnitzel-Pyrolyse mit Biokohle, ergänzt durch Solar-Balkone
Hülle
Begrünte Fassaden, Dachgarten für Bewohner
Biomasse
Schnittgut wird nicht entsorgt, sondern pyrolysiert

Das Gebäude ist nicht nur emissionsarm, sondern aktiver Teil eines Kohlenstoffkreislaufs: Pflanzen binden CO₂, Biomasse wird genutzt statt entsorgt, Wärme und Strom entstehen CO₂-negativ. Das Gebäude wird selbst zur Klimasenke.

  • Wohnen mit negativem CO₂-Fußabdruck
  • Mehr Lebensqualität durch Grünflächen
  • Dauerhafte CO₂-Speicherung durch Biokohle
  • Verbindung von Bau, Energie und Landwirtschaft

Konzeptdarstellung einer Algen-Energiefarm mit Photobioreaktoren
Konzeptdarstellung
Ansatz
Hocheffiziente CO₂-Bindung durch Mikroalgen in geschlossenen Rohrsystemen
System
Photobioreaktoren in lichtoptimierten Gewächshäusern
CO₂-Quelle
Abwärme und Abgase aus BHKW, Pyrolyse und Biogasanlagen
Verwertung
Energie, Biokohle, Dünger, perspektivisch Industriematerialien

CO₂-haltige Abluft wird in das System geleitet, Mikroalgen nutzen sie zusammen mit Licht zur Photosynthese. Das Wachstum erfolgt in Tagen statt Jahren. Die Biomasse wird nicht verbrannt, sondern energetisch genutzt und der Kohlenstoff langfristig gebunden.

  • Sehr hohe CO₂-Bindungsrate pro Fläche
  • Nutzung vorhandener Abgase und Abwärme
  • Erzeugung erneuerbarer Energie
  • Kombinierbar mit Landwirtschaft und Gebäuden

Konzeptdarstellung eines mehrfach genutzten Gewächshauses
Konzeptdarstellung
Kernidee
Lebensmittelproduktion, Algen-CO₂-Bindung und Energieerzeugung auf derselben Fläche
Anbau
Tomaten, Gurken, Kräuter — CO₂-angereicherte Luft steigert den Ertrag
Algen
Photobioreaktoren nutzen Rest-CO₂ und Abwärme
Reststoffe
Pyrolyse statt Kompost oder Entsorgung

Nicht essbare Pflanzenreste, Schnittgut und Algenüberschüsse gehen in die Pyrolyse. Diese erzeugt Wärme für das Gewächshaus, Prozessenergie und Biokohle zur dauerhaften Speicherung. In der Bilanz wird mehr CO₂ gebunden als emittiert.

  • CO₂-negative Lebensmittelproduktion
  • Verwertung aller Pflanzenreste
  • Energieautarkes Gewächshaus
  • Dauerhafte Kohlenstoffbindung

Konzeptdarstellung einer Biogasanlage mit Methanpyrolyse
Konzeptdarstellung
Ansatz
Aufspaltung von Methan in Wasserstoff und festen Kohlenstoff
Rohstoffe
Gülle, Mist, Erntereste, Bioabfälle aus der Region
Kern
Methanpyrolyse statt Verbrennung — keine Rückemission als CO₂
Produkte
Wasserstoff und Prozessenergie, fester Kohlenstoff für Boden, Baustoffe, Industrie

Biogenes Methan stammt aus atmosphärischem CO₂. Wird es statt verbrannt thermisch gespalten, bleibt der Kohlenstoff fest gebunden. Gleichzeitig werden Methanemissionen vermieden — Methan wirkt etwa 28-mal stärker als CO₂.

  • Deutliche Reduktion von Methanemissionen
  • CO₂-negativer Wasserstoff
  • Dauerhafte Kohlenstoffbindung
  • Ersatz fossiler Energieträger

Konzeptdarstellung eines Klärwerks mit Methanpyrolyse und Algenfarm
Konzeptdarstellung
Stufe 1
Klärgas aus dem Faulturm, Methanpyrolyse zu Energie und festem Kohlenstoff
Stufe 2
Verbleibendes CO₂ wird in eine Algenfarm geleitet
Stufe 3
Geerntete Algenbiomasse wird im Faulturm mitvergoren
Effekt
Zusätzlicher Biogasertrag, stabilere Kreislaufwirtschaft

Methan wird nicht verbrannt, das Rest-CO₂ biologisch gebunden, die Algen werden zu zusätzlichem Substrat. Ein Klärwerk wird damit vom Emittenten zum Energie- und Senken-Hub der Kommune.

  • Kommunaler Klimaschutz mit messbarer Wirkung
  • Mehr Eigenenergie für das Klärwerk
  • Höhere Biogasausbeute durch Co-Fermentation
  • Dauerhafte Kohlenstoffspeicherung

Konzeptdarstellung eines Forschungs- und Demonstrationsstandorts
Konzeptdarstellung
Ansatz
Praxisnaher Entwicklungsstandort im realen Dauerbetrieb
Komponenten
Biogasanlage im Forschungsmaßstab, Hackschnitzel-BHKW mit Pyrolyse, Gewächshäuser, Algenfarm
Ziel
Wechselwirkungen zwischen den Systemen im Alltag verstehen und dokumentieren
Rolle
Bindeglied zwischen Konzept und Umsetzung, Testumgebung für alle Projekte

Viele CO₂-negative Konzepte scheitern nicht an der Technologie, sondern an fehlenden Langzeitdaten, realen Lastprofilen und Alltagstests. Genau dafür ist dieser Standort gedacht.

  • Forschung außerhalb reiner Laborbedingungen
  • Belastbare Betriebs- und Wirkungsdaten
  • Iterative Weiterentwicklung der Systeme
  • Grundlage für Quartiere, Kommunen und Reallabore
Bildhinweis

Die dargestellten Abbildungen sind konzeptionelle Visualisierungen. Sie veranschaulichen mögliche Anlagen, Systeme und Projektideen und zeigen keine real existierenden oder bereits im Bau befindlichen Anlagen. Konkrete Standortbilder, technische Details und reale Umsetzungen werden veröffentlicht, sobald sich Projekte in der tatsächlichen Entwicklungs- oder Bauphase befinden.